Wandern

Wandern an der Ostküste: Was man zuerst wissen sollte

Historische Pfade, keine Quellen, lückenhafte Wegmarkierung. Kein feindliches Gelände, aber es verzeiht keine Improvisation.

· 8 Min. Lesezeit

Drei Elemente wiederholen sich auf jeder Route dieser Küste. Das erste ist Wasser: Entlang der Routen gibt es keine Quellen, und im Sommer steigt der Verbrauch schnell. Das zweite ist der Untergrund: Kalkstein, oft glatt geschliffen und rutschig, mit exponierten Abschnitten. Das dritte ist die Wegmarkierung, die auf derselben Route von gut bis fehlend reichen kann.

Eine praktische Konsequenz ergibt sich daraus: Ortskundige Führer auf den anspruchsvollen Routen sind kein Luxusangebot. Sie kennen die Passagen, die Wasserlage und die Ausstiegsmöglichkeiten, wenn etwas schiefläuft.

Wer ohne Führung wandert, geht am sinnvollsten so vor: zunächst kurze Panoramastrecken gehen, das Gelände einschätzen, und erst dann die Abstiege zu den Buchten oder die Schluchten im Inneren angehen.

Die wichtigsten Antworten

Was ist es?
Ein Leitfaden zu den tatsächlichen Bedingungen beim Wandern zwischen der Küste von Baunei, dem Supramonte und den Tacchi.
Wo liegt es?
Die Küste von Baunei, der Supramonte, das Binnenland der Ogliastra.
Wann reisen?
März bis Mai und September bis November. Im Sommer nur für kurze Routen bei Tagesanbruch.
Wie lange dauert es?
Eine bis acht Stunden je nach Route; der Selvaggio Blu dauert mehrere Tage.
Wo übernachten?
In der Nähe der Trailheads und für eine späte Rückkehr geeignet: I Mandorli in Triei.
Die Straße hinauf nach Baunei

Unterkunft

Eine Basis zur Erkundung Ostsardiniens

In der Nähe der Trailheads und für eine späte Rückkehr geeignet: I Mandorli in Triei.